Innovatives für dein Rad. Seit 1868.

 

Hebie Historie

Vom Problemlöser für das urbane Verkehrsmittel: dem Fahrrad.

Seit über 100 Jahren machen wir Fahrräder zu Verkehrsmitteln und haben durch zahlreiche Erfindungen und deren Patentierung einen enormen Wissensschatz in den Bereichen Schutz, Parken sowie Transport erlangen und bewahren können. Mit den Claims

  • einfach gut dastehen (Parken - Fahrradständer)
  • immer schön sauber bleiben (Schutz - Kettenschützer & Schutzbleche)
  • ordentlich was mitnehmen (Transport - Gepäckträger & Zubehör)

machen wir das Alltagsrad verkehrstauglich.

 

1868

Am 21. Januar 1868 wurde die Korkschneiderei Hemmelskamp von Heinrich Hemmelskamp gegründet. Das Angebot an Flaschenkorken traf eine regionale Marktlücke und die Kundschaft bestand aus Getränkehändlern und Gastwirten sowie Brauereien der Region. Ende des 19. Jahrhunderts entstand mit dem Fahrrad ein neues Verkehrsmittel und Bielefeld entwickelte sich zu einem Zentrum der Fahrradindustrie. Einer der Stammväter der Bielefelder Fahrradbranche, Nikolaus Dürkopp, suchte kurz nach der Jahrhundertwende nach einem zuverlässigen Zulieferer und hatte Carl Junker, den Schwiegersohn von Heinrich Hemmelskamp, auf seinen Bedarf nach Fahrradgriffen aus Kork aufmerksam gemacht.

1905

So nahm Carl Junker, seit 1905 Alleininhaber des Unternehmens, im Oktober 1905 die Produktion von Fahrradteilen in Bielefeld auf. Noch vor Beginn des Ersten Weltkrieges folgte der Produktion von Griffen, die mittlerweile aus Celluloid in der eigenen Kunststoffabteilung hergestellt wurden, die Produktion weiterer Fahrradteile: Kettenschützer, Luftpumpen, Schutzbleche.

1914

Ein Teil des Angebots wurde ab 1914 auch aus Metall hergestellt. In dieser Zeit wuchs die Fahrradindustrie zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor Bielefelds heran. 150 Arbeiter und Angestellte standen bei Hemmelskamp unter Vertrag. Das Absatzgebiet hatte längst die Grenzen des Deutschen Kaiserreiches überschritten: Den Vertrieb in Belgien, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien sicherten eigene Auslandsvertretungen. Der Erste Weltkrieg von 1914 bis 1918 unterbrach die hoffnungsvolle Entwicklung des Unternehmens und die Belegschaft ging bis kurz vor Kriegsende auf 30 Beschäftigte zurück. Nach dem Kriegsende stieg der Absatz deutscher Fahrradfabriken wieder rasch an. Auch die starke ausländische Nachfrage sorgte für einen neuerlichen Schub. Carl Junker starb im ersten Friedensjahr 1919 und seine Frau Martha Junker führte den Betrieb bis zur Übernahme durch ihren Sohn Heinz Junker 1924/25 weiter. Die Korkenfabrikation wurde im Zuge von Rationalisierungen 1922 komplett eingestellt.

1925

Zum 1. Januar 1925 fand die Umwandlung der Firma in eine offene Handelsgesellschaft statt: „H. Hemmelskamp, Celluloid – und Metallwarenfabrik, Bielefeld“ mit dem neuen Markenzeichen HEBIE (= HEmmelskamp BIElefeld). 1926 waren 250 Beschäftigte in der Lohnbuchhaltung registriert und Hebie vergrößerte sein Produktprogramm nach Erweiterung der Stanzerei und Schlosserei um Gepäckträger für vorne und hinten. Ein ruinöser Wettbewerb auf dem Fahrradmarkt hatte 1928 die Gewinne rapide schrumpfen lassen und führte 1929 zu einem teilweisen Niedergang der Branche. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten stabilisierte sich der Fahrradmarkt durch staatliche Eingriffe, so dass Hebie von 105 Beschäftigten im Jahr 1932 auf 183 Personen 5 Jahre später wuchs. Das inzwischen bewährte Angebot: Fahrradgriffe aus Celluloid, Kettenschützer in verschiedenen Ausführungen, Gepäckträger, Fahrradschlösser und – neu im Programm – Fahrradständer aus Metall und Temperguss. Trotz der Schwierigkeiten in der Materialbeschaffung kam die Produktion von Fahrradteilen auch während des Zweiten Weltkrieges nie vollständig zum Erliegen. Im Gegensatz zu anderen Industriebetrieben am Ort hat das Unternehmen den Krieg unzerstört überstanden.

1945

Nach 1945 machte Hebie zunächst mit Kronenkorken einen Neuanfang.

1948

Ab 1948 explodierten die Produktionsziffern der deutschen Fahrradindustrie und schon im Jahr 1951 wurden bei Hebie wieder 230 Personen beschäftigt. Geschäftsführer wurde zu jener Zeit Karl-Heinz Junker, Sohn von Heinz Junker. Eine Innovation der Nachkriegszeit war die Fahrrad-Anhängerkupplung, die bis heute im Programm von Hebie geführt wird.

1955

Ab 1955, als allmählich die ersten Kleinstautos bezahlbar wurden, setzte ein fast anderthalb Jahrzehnte dauernder Rückgang der deutschen Fahrradproduktion ein. Gegen Ende der sechziger Jahre jedoch konnte sich die Fahrradindustrie erneut expansiv entwickeln. Der Energieschock der ersten Ölkrise 1973/74 verstärkte diesen Trend.

1970er

In den siebziger Jahren wurden bei Hebie die Weichen für die Zukunft gestellt: Ein Teil der Fahrradteile, z. B. die Kettenschützer, wurden nun nicht mehr aus Blech, sondern aus Kunststoff hergestellt.

1980er

Mit Beginn der 80er Jahre veränderte sich die Situation in der deutschen Fahrrad-/Fahrradteileproduktion abermals. Neue Anbieter aus dem Fernen Osten konnten u. a. aufgrund geringerer Lohn- und Lohnnebenkosten ihre geographischen Nachteile ausgleichen und wurden neben den stärker werdenden innereuropäischen Wettbewerbern zu echten Konkurrenten. Aufgrund dieser Gegebenheiten entschied sich Heinz-Dietrich Junker, der mittlerweile die Federführung des Unternehmens von seinem Vater Karl-Heinz Junker übernommen hatte, mit Erfolg für eine Angebotsstraffung und die Konzentration auf den höherpreisigen Qualitätsbereich.

1990er und ab 2000

Im Umfeld der Rationalisierungsmaßnahmen wurde der Mitarbeiterstamm auf 60 Beschäftigte Anfang der 90er Jahre vermindert. Heute arbeiten ca. 50 Mitarbeiter für das Unternehmen, unterstützt durch viele Kollegen an den sogenannten verlängerten Werkbänken, u. a. in Werkstätten für behinderte Menschen.

Hebie entwickelt alle Ideen und auch die entsprechenden Konstruktionen selbst vor Ort in Bielefeld. 90 % der Produkte aus den seit Jahrzehnten bekannten Bereichen Parken, Schutz und Transport werden aktuell in Bielefeld gefertigt.

2004 zieht sich Heinz-Dietrich Junker aus dem operativen Geschäft zurück und Dirk Niermann wird neuer Geschäftsführer des Unternehmens. Bereits seit 1986 ist er in der Branche aktiv und begeistert sich für das effizienteste und sauberste Verkehrsmittel, das Fahrrad. Seine 25-jährige Verbundenheit zu Hebie verschafft ihm einen hohen Grad an Identifikation mit den Werten des Unternehmens.

Mit dem in 2014 neu gestarteten Corporate-Identity-Konzept vermittelt das Unternehmen eine klare Ausrichtung – „Innovatives für dein Rad. Seit 1868.“  bedeutet innovative Produkte eines verlässlichen sowie wert- und zukunftsorientierten Partners.


Unsere Produktgruppen

Das umfangreichste Fahrradständerprogramm der Welt vom ältesten Fahrradständerspezialisten der Welt. Ein Programm mit Lösungen für unterschiedlichste Gegebenheiten und Wünsche. Finden Sie den für Sie optimalen Fahrradständer bzw. Fahrradstütze.

Einfach gut dastehen.

Die erfolgreiche VIPER-Serie hat Zuwachs bekommen. Mit dem vielfältigen Produktprogramm der TAIPAN-Schutzbleche findet jeder eine passende Ergänzung für sein Rad. Extra breit und flach ist die NATTER-Serie, die Schmutz keine Chance lässt. Neu und innovativ - die SWAP-Serie. Die bedruckten Folienschutzbleche verpassen jedem Rad einen neuen und individuellen Look.

Immer schön sauber bleiben.

Wir haben den Kettenschutz neu erfunden. Mit dem innovativen Hebie Chainglider gibt es seit 2006 einen freitragenden Schutz, der die Kette komplett umschließt. Früher waren unsere Kettenschützer aus Aluminium und handbemalt, heute bieten wir für jedes Fahrrad einen passenden Schutz. Ob aus Aluminium oder Kunststoff, alles Made in Bielefeld.

Immer schön sauber bleiben.

Kompaktheit zeichnet das Gepäckträger-Programm von Hebie nicht nur im Zusammenspiel von Träger und Adapter aus, sondern ebenso bei der Integrativfunktion des Fußes (Tragrohre, Schraubbefestigung, Elektrik) und der gesamten Formgebung. Fast immer ausgestattet mit dem QLIX-System.

Ordentlich was mitnehmen.

Unternehmen

Hebie macht seit über 100 Jahren Fahrräder zu Verkehrsmitteln. 1868 als Korkteile-Hersteller gegründet, konzentrierte man sich ab 1910 voll auf die Produktion von Fahrradteilen und fertigt bis heute den Fahrradständer, den Kettenschutz, den Gepäckträger sowie viele Teile mehr für Ihr Rad. Mehr erfahren Sie unter Historie.

Made in Bielefeld.

Alle Bereiche der Wertschöpfungskette, von der Ideensuche über die Entwicklung und Konstruktion, die Produktion und die Logistik, bis hin zum Marketing können wir inhouse abbilden. Mehr erfahren Sie in unserem Imagefilm.

Kontakt

Hebie GmbH & Co. KG
Sandhagen 16
33617 Bielefeld

Fon 0049 (0) 521 91419-0
Fax 0049 (0) 521 91419-40
E-Mail: service(at)hebie(dot)de